The Mamba – Bartending Tool und Flaschenöffner

von Chris 13. Mai 2017 0 Kommentare

The Mamba Flaschenöffner

Der neue The Mamba Flaschenöffner, finanziert über Kickstarter, verspricht Qualität und Zuverlässigkeit. Der Laie mag da jetzt denken: „Flaschenöffner? Die gibt es doch wie Sand am Meer.“ Das mag schon sein, jedoch gibt es wie bei nahezu jedem Produkt auch hier signifikante Unterschiede. Einem Profi Barkeeper braucht man ganz sicher nicht mit einem Werbegeschenk von Heizungsbauer XY oder einem Öffner aus dem 1€ Laden um die Ecke zu kommen. Was diesen Öffner so besonders macht, liest du in diesem Artikel.

 

Wo liegen die Unterschiede?

Viele Flaschenöffner dienen einzig und alleine einem Zweck. Flaschen öffnen. Soweit klar. Um nicht zwischen mehreren Tools den Abend zu wechseln, macht es allerdings Sinn, wenn ein Tool direkt mehrere Funktionen hat. Das „Schweizer Taschenmesser-Prinzip“ greift an dieser Stelle natürlich auch für Barkeeper. Jedoch sollte ein Bar-Tool nicht so viele Funktionen haben, dass es zum Spielzeug mutiert, welches irgendwann unbrauchbar wird. 2-3 Anwendungsmöglichkeiten erleichtern da schon den Einsatz an der Bar.

Die meisten Barkeeper greifen auf die beliebten Speedopener zurück. Diese haben sich besonders durch den Einsatz im Flair-Bartending etabliert. Ich selbst bevorzuge diese auch und könnte mir nicht vorstellen, auch nur einen Abend mit einem „normalen“ Flaschenöffner, wie man sie manchmal im Getränkemarkt dazubekommt, zu arbeiten. Allerdings sind auch die Einsatzmöglichkeiten der Speedopener limitiert. Dosen beispielsweise, lassen sich damit nicht öffnen.

Ja, ich habe Dosen gesagt. Und ja, ich weiß, dass diese eine Lasche zum Aufreißen haben. Ich selbst habe häufiger für Paloma Lemonade im Auftrag von BORCO Markenimport als Promoter gearbeitet. Unter anderem auf der weltweit größten Beachvolleyball Party und weiß, dass wenn man mal mehr als 20-30 Dosen am Abend öffnen muss, wird es langsam kritisch. Zudem haben Getränkedosen eine relativ kleine Öffnung und man muss schon verhältnismäßig langsam gießen, damit am Ende auch noch Kohlensäure im Drink ist (SIEHE HIER). Zusätzliche Löcher in der Dose würden das Problem ausmerzen und man könnte den Drink auch mit etwas mehr „Flair“ zubereiten. Hier kommt der „The Mamba Flaschenöffner“ ins Spiel.

 

The Mamba Flaschenöffner von der Snake Bite co.

© Snake Bite Co. – The Mamba im Seitenprofil

The Mamba von der Snake Bite co.

Das amerikanische Unternehmen Snake Bite co. produziert das Model „Mamba“. Sie werben auf ihrer Website mit der Aussage, dass sie lediglich die besten Materialien zum Einsatz bringen und versprechen beste Qualität. Und so wie die Produkte in ihrem Shop ausschauen, scheint dies auch zu stimmen. Der Vorteil des Mamba Flaschenöffners ist, dass er vier Funktionen mitbringt.

  • Flaschen mit Kronenkorken öffnen
  • Dosenlasche heben
  • Luftlöcher stechen
  • Ausgießer hebeln

Drei Funktionen mehr, als ein klassischer Speedopener hat. Sicherlich werden die wenigsten deutschen Barkeeper diese Funktionen, schließlich ist die Dose seit Einführung des Pfandgesetzes stark zurückgegangen. Dennoch denke ich, dass besonders jene, die Tonic Water in Dosen verkaufen, und Promoter für Red Bull, Paloma Lemonade oder Lupina gerne auf die Hilfe der Mamba zurückkommen.

Mit einem Preis von 29$ liegt der The Mamba Flaschenöffner auch in einem vertretbaren Bereich. Bedenkt man, dass die Produkte in Handarbeit hergestellt werden, ist der Preis auf jeden Fall nachvollziehbar.

 

 

© Bilder und Video – Snake Bite Co.

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