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Wasser – Warum die Qualität für uns so wichtig ist Teil 1

Wasser

Wasser ist ja bekanntlich der Ursprung allen Lebens. Gäbe es kein Wasser auf diesem Planeten würden wir nicht existieren. Jedoch ist Wasser nicht gleich Wasser. Die qualitativen Unterschiede sind so signifikant, dass sowohl wir Barkeeper als auch die Spirituosen-Industrie von Zeit zu Zeit vor dem lebenswichtigen Element kapitulieren müssen. Wann und wo die Qualität des Wassers von entscheidender Wichtigkeit ist, lest ihr unter anderem hier im ersten Teil.

Wasser für die Spirituosenherstellung

Die unterschiedlichen Qualitäten einer Spirituosen, nehmen wir einen Vodka als Beispiel, definieren sich selbstredend über die Herstellung des Destillates. Die Grundzutaten nehmen eine Position äußerster Wichtigkeit ein. Zudem selbstredend die Art der Filtrierung etc.. Auch wenn der Prozess der Destillation äußerst spannend ist, will ich auf etwas viel entscheidenderes hinaus. Und zwar auf das Wasser.

Der Wasseranteil macht bei einem Vodka 60% aus. Natürlich nur, wenn wir exemplarisch einen 40%ígen Vodka herbeiziehen. Das bedeutet, dass der Großteil dessen, was das Gesamtvolumen des Inhaltes ausmacht eine Flüssigkeit ist, die durch Flüsse fließt, aus Hähnen kommt… Ja sogar vom Himmel fällt. Zwischen all diesen Beispielen wissen wir die Qualitäten zu unterscheiden. Aber habt ihr auch darüber nachgedacht, dass das Wasser in euren Drinks ebenfalls unterschiedlicher Qualitäten unterliegen.

Die Industrie

Diverse Wodka-Produzenten stießen bereits auf das Problem mit dem Wasser. Die Marke etablierte sich so sehr, dass über kurz oder lang der einzig richtige Weg der war, zu expandieren. Um die Umsätze zu steigern und gleichzeitig geringere Kosten zu haben, verlegten auch namenhafte Produzenten ihre Produktion ins Ausland.

Die Quittung sollte auf den Fuß folgen. Fans der Marken sprangen ab und Beschwerden häuften sich zu Türmen. Aber woran sollte dies liegen? Der Weizen ist identisch, die Kessel derselben Hersteller angehörig und die Arbeiter auf die Rezepturen und Abläufe geschult.

Nachdem Delegationen an Spezialisten für den Brennvorgang das Problem versuchten zu analysieren, meldeten sich am Ende die Hydrologen zu Wort. Das Problem war das Wasser, welches eine deutlich schlechtere Qualität bot als das feuchte Nass aus heimischen Gefilden. Die Unternehmen mussten nun entscheiden zwischen: „In den sauren Apfel beißen und Fans verlieren.“,Wasser aus der Heimat importieren. & „Die Produktion wieder zurückverlegen“

Fazit

Somit ist der Wasseranteil in den Spirituosen deutlich entscheidender als die Meiste bislang vermuteten. Besonders die Wodka-Fans schwören auf russische Produkte deren Wasseranteil aus originales Gletscherwasser besteht. Das Problem ist allerdings auch hier, dass manche Produzenten ihr Wasser so stark filtrieren und reinigen, dass der Charakter des Wassers auf der Strecke bleibt.

Wenn ihr als das Nächste Mal Erkundigungen über eine Spirituose einholt, lasst euch auch etwas über das Wasser erzählen. Das Thema ist bei viele Spirituosen interessanter als man zu Anfang vermutet.

Bild:  Jeremy Bishop

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